Einfach nur Promis sehen?!

Vier Tage Studienfahrt nach Berlin, Klingt erst mal nach Museen über Museen. Von wegen! Nicht wenn es mit dem MultiMedien Kurs zur Berlinale geht. Da sind vier Tage fast zu kurz.

Doch was ist unter einer Studienfahrt zur Berlinale überhaupt zu verstehen? Einfach nur Filme schauen, am roten Teppich stehen und Stars bejubeln? Ganz klare Antwort: Nein. Wäre doch sonst langweilig und ziemlich teuer. In der kinofreien Zeit beschäftigten wir uns mit der Film- und Fernsehgeschichte, mit Kommunikationsarten von der Postkutsche bis Twitter und dem Judentum. Museumsbesuche bedeutet nicht gleich Langeweile.

Im Kommunikationsmuseum konnten wir viele interaktive Nüsse knacken wie z.B. ein Geräuschememory oder Briefe mittels der Rohrpost verschicken. Neben dem Besuch im Bundestag bekamen wir täglich eine Fotoaufgabe, die uns morgens von unserem MultiMedien-Lehrer Herr Petersen mitgeteilt wurde, so mussten wir „Bären kuscheln“ und einen Job nachstellen „Fake a Job“. Die weiteren Aufgaben lauteten „Reflexionen“ und „Ein Bild verändert ein Bild“.

Doch nicht nur für die Fotoaufgabe mussten wir vor und hinter der Kamera stehen. Mit der Verfilmung eines eigenen Musikvideos bekamen wir den Eindruck, was es bedeutet, einen Film zu produzieren. Um eine Vorstellung zubekommen, wie richtig geschauspielert wird, besuchten wir das Deutsche Theater. Hier bekamen wir eine wunderbare Inszenierung des Stückes „Tod eines Handlungsreisenden“ von Arthur Miller. All dies klingt erst einmal nach einem großen Aufwand, es blieb aber dennoch genug Zeit, um sich Berlin mal richtig anzuschauen.

Bei allem was genannt wurde, blieb es aber nicht. Wir lernten uns selbst zu versorgen und mal einem Einkauf richtig zu planen sowie den kleinen Haushalt unseres Apartments zu organisieren.

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