Bristol-Austausch

von links: Ron Marzian, Pia Preißner, Marie Luckwald, Birte Girmann; Vorne: Oliver Waltemathe

September the 13th was the beginning of our amazing time in Bristol UK.

Am Sonntag, den 13. September, ging es früh morgens los zum Hamburger Flughafen. Mit dem Auto oder Kielius sind wir vier dann nach und nach eingetrudelt. Ja ganz genau, wir vier! Denn unsere Gruppe, die anfangs aus 12 Leuten bestand, wurde Monate und Wochen, sogar Tage vor der Abreise immer kleiner, sodass am Ende nur noch wir drei angehende Köche, Birte Girmann, Ron Marzian und meine Wenigkeit, als auch unsere bezaubernde angehende Hotelfachfrau Pia Preißner übrig blieben.

Als wir uns dann schließlich am Flughafen trafen, hat es auch nicht mehr lange bis zum Flug gedauert. Vor lauter Aufregung und voller Vorfreude konnte ich die ganze Nacht nicht schlafen, ich bin sofort im Flieger eingeschlafen und die Stunde verging wie im Flug. Und schon waren wir im lovely London angekommen. Von da aus ging es mit dem Bus weiter, aber schon keine 2 Stunden später kamen wir am Busbahnhof in Bristol an.

Dort wurden wir herzlich von unserer Betreuerin Anna empfangen und ab da an war dann auch nur noch English angesagt! Pia und ich hatten das Glück und waren zusammen in einer Gastfamilie, die uns dann schließlich am Busbahnhof abgeholt hat. Zum Dinner gab es dann erstmal schön Pommes und Pizza, das schmeckt ja immer! Aber danach war der erste Abend in Bristol auch vorbei und nächsten Tag konnte der Spaß dann endlich losgehen.

Montagmorgen trafen wir vier uns also mit Anna in der Stadt, bekamen Bescheid über unsere Betriebe, zwei Spitzenhotels der Stadt, und machten anschließend eine kleine Stadtführung. Für Birte und Ron ging es danach im Grand Hotel auch schon mit der Arbeit los, Pia und ich hatten den ersten Tag frei und konnten uns so die Stadt ansehen und natürlich herausfinden, wo man am besten shoppen gehen kann.

Dienstag ging es dann aber auch für uns los! Witziger Weise ging da etwas ein bisschen schief, sodass wir falsch eingeteilt wurden und Pia im Housekeeping und ich im Service gelandet bin… aber „so what“, da muss man dann eben erstmal durch. Für mich war das Ganze aber schon erstmal eine Herausforderung, das erstmal so richtig im Service und dann gleich auf English, ich dachte mir nur, „you’re welcome“.

Aber nichts desto trotz habe ich in meinen Augen die Sache so angenommen und gut gemeistert und schließlich lief im Hotel auch alles gut, sodass ich in der Küche und Pia erst an der Rezeption, danach im Service, arbeiten durften. Wir haben auf jeden Fall viel gelernt, neues gelernt, our English improved, und hatten eine tolle Zeit bei der Arbeit! Aber wie es nun mal auch so ist, war das ganze Drumherum die Kirsche auf dem Eisbecher.

Bristol ist eine tolle Stadt! Man kann sich dort viele Sachen angucken, Museen besuchen und im Cabot Circus shoppen gehen und viieeeel, viieeeel Geld lassen... denn leider leider ist das gute alte Großbritannien ein sehr teures Vergnügen, sodass man lieber den einen oder anderen Pfund mehr dabei haben sollte!

Das essen in England kann ich wirklich nur mit gemischten Gefühlen beschreiben. Wenn man an England denkt, kommen einem sofort Baked Beans, Fish ‚n‘ Chips und Meatpies in den Sinn. Die Realität sieht aber anderes aus. Zum Frühstück gab es Cornflakes und Müsli, Mittags den „Mealdeal“ von Tescos, sprich Sandwich, Snack und Drink, und abends immer eine warme Mahlzeit bei der Gastfamily, und diese war fast immer, jedenfalls bei Pia und mir, mit Chicken :D Das Essen war immer lecker, bloß konnten wir am Ende wirklich kein Hühnchen mehr sehen, auch noch Monate später müssen wir bei jeder KFC Werbungen etc. immer noch lachen!

Nach ca. der Hälfte der Zeit, am 24. September, wurden wir dann von unserem lieben Lehrer Herrn Waltemathe besucht, der nachgesehen hat, ob alles in Ordnung bei uns ist, was auch wirklich der Fall war! Das haben wir dann zum Anlass für unseren Pub Besuch genommen, was ein wirklich spaßiger Abend war, an den wir uns gerne zurückerinnern!

 Aber Geld ausgeben war auch nicht alles, das was zählt, sind die Momente, die man nie vergisst! Wir haben tolle Menschen kennengelernt, haben tolle Abende, unter anderem an Cliffton Suspension Bridge, miteinander verbracht und die Zeit einfach in vollen Zügen genossen. Dieser Austausch war mehr als nur eine Berufserfahrung, Bristol war für eine kurze, aber wirklich schöne Zeit unser Zuhause und wir werden die Zeit nicht vergessen, die wir dort verbracht haben!

Bristol, wir werden uns wieder sehen und bis dahin „Goodbye and see ya“

Your’s Marie J. Luckwald

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