Auszubildende zu Gast in England

Der europäische Gedanke soll verstärkt ins RBZ1 ziehen, „denn Europa wächst immer mehr zusammen, Flexibilität und Freizügigkeit sind gefragt“, erklärt Roman Spauka, Koordinator für Schulorganisation. Das RBZ1 möchte Europaschule werden und schickte jüngst zehn Auszubildenden nach England.

Drei Wochen waren die angehenden Gastronomen und Medizinischen Fachangestellten zu Gast bei Familien in Torquay/England, bekamen einen Sprachkursus und absolvierten Praktika in Betrieben und Praxen.

Der Austausch ist eine Kooperation von KulturLife und des RBZ1 im Rahmen eines EU-Förderungsprogramms und ist speziell für Berufsschüler gedacht.

Lara Struck war in einer Praxis für Allgemeinmedizin. „Während wir in Deutschland für Büro und Patienten zuständig sind, sind diese Arbeitsbereiche in England getrennt“, so die 20-Jährige. Dafür würde man bei dem dualen System in Deutschland den Lehrlingen mehr Verantwortung übertragen, in England ist die Ausbildung rein schulisch. Ihr gefiel die entspannte Atmosphäre, „man nimmt sich dort mehr Zeit für Patienten, die Engländer sind sehr höflich“, ist ihre Erfahrung. Ähnliches hat auch Meike Gundelach zu berichten: „Man hat dort immer den gleichen Schichtdienst, sie sind sehr geduldig mit Mitarbeitern“, so die Auszubildende.

Auslandserfahrungen sollen nun alle 30 Berufsbereiche des RBZ 1 machen könne, bald startet die nächste Gruppe mit angehenden Tischlern und Gestaltern für visuelles Marketing nach England.

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